Sie haben gerade gesendet: 0,02608393 BTC

Foto: Habbel
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„Sie haben gerade gesendet: 0,02608393 BTC“. Eine Mail mit diesem Text bekam ich wenige Sekunden nach meinem ersten Zahlungsvorgang mit Bitcoins.

Das Lokal Room 77 befindet sich im Bitcoin-Kiez in Berlin-Kreuzberg. Der Keller kam mit einem Smartphone zu mir und zeigte mir einen QR-Code. Diesen Code habe ich mit meinem Smartphone gescannt und durch einen weiteren Klick die Transaktion ausgelöst. Meine Bitcoins wurden direkt dem Lokalbetreiber elektronisch zugeschrieben. Der Kellner konnte auf seinem Smartphone den Zahlungseingang einsehen. Das war mein erster Zahlungsvorgang mit einer virtuellen Währung. Im Lokal wurde auf einem Display der Kurs eines Bitcoins angezeigt. Er liegt derzeit bei 345,03 Euro. Schon Tage vorher hatte ich mir ein eigenes Bitcoin Konto und auf dem iPhone ein Bitcoin-Wallet eingerichtet und vom Girokonto einen Betrag überwiesen. Für die Kontoeinrichtung war eine zwei-Wege-Authentifizierung notwendig u.a. über Videoident mit dem neuen Personalausweis. Der Prozess klappte reibungslos.

Gut 20 Läden und Cafés verzeichnet der Bitcoin Kietz in Berlin. „Mindestens ein Kunde täglich zahlt mit virtueller Währung“, sagte mir der Kellner im Room 77.

Bitcoin  ist ein weltweit verfügbares dezentrales Zahlungssystem und der Name einer digitalen Geldeinheit.[5][6] Überweisungen werden von einem Zusammenschluss von Rechnern über das Internet mithilfe einer speziellen Peer-to-Peer-Anwendung abgewickelt, so dass dabei keine zentrale Abwicklungsstelle – wie im herkömmlichen Bankverkehr – benötigt wird. Die Guthaben der Teilnehmer werden in persönlichen digitalen Brieftaschen gespeichert.[7] Der Marktwert von Bitcoins ergibt sich aufgrund von Angebot und Nachfrage.[8]

Einen interessanten Artikel mit dem Titel „Das Geld der Zukunft“ in der FAZ findet sich hier.

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