Vierter Tag

In Brüssel ist es einfacher. Gestern Abend waren wir zu dritt im Restaurant. Die Rechnung haben wir uns geteilt. Ich habe mit der Kreditkarte meinen Anteil bezahlt. Die beiden anderen Personen jeweils bar. Für die Bedienung war es kein Problem,  die Rechnung aufzuteilen.

Die Hotelrechung heute morgen zahle ich ebenfalls mit der Kreditkarte. Die berühmten Pralienen kaufe ich mit der Maestro Card. Und weiter geht’s.  Im netten Café nebenan wird die Karte für einen Kaffee mit 2,50 Euro belastet. Problemlos kann ich auch diesen Kleinbetrag bezahlen.

Mit Maestro schnell bezahlt (Foto: Habbel)
Mit Maestro schnell bezahlt (Foto: Habbel)

Die Taxifahrt zum Airport Brüssel klappt mit der Kreditkarte problemlos. Eine Zusatzgebühr für elektronisches Zahlen gibt es nicht. Am Gate 43 kaufe ich BrainFood. Den Kleinbetrag zahle ich mit Maestro. Flughäfen sind ein Eldorado für elektronisches Bezahlen. Alles geht, Internationalität macht es möglich. Das Bargeld vermisse ich überhaupt nicht.

Im Airport ist bargeldloses Zahlung fast der Standard (Foto: Habbel)
Im Airport ist bargeldloses Zahlen fast der Standard (Foto: Habbel)

Tee bezahlt in 10.000 Meter Höhe

Den Tee während des Fluges muss ich bezahlen. Angenommen werden allerdings nur Kreditkarten. Die Transaktion findet offline im Gerät statt, da keine Onlineverbindung in 10.000 m Höhe besteht. Ich trinke meinen Tee irgendwo über Magdeburg im Anflug auf Tegel.

Selbst im Flugzeug ist Kartenzahlung möglich (Foto: Habbel)
Selbst im Flugzeug ist Kartenzahlung möglich (Foto: Habbel)

Die Taxifahrt vom Flughafen Tegel nach Hause ist die letzte Aktion an diesem Tag.  Berliner Taxifahrer sind inzwischen verpflichtet, Karten anzunehmen. Leider gibt es aber immer noch Ausnahmen.  Meine Fahrt kostet 40,90  Euro. Ich erhöhe auf 44 Euro und zahle mit der girocard.

Der Taxifahrer setzt das Verfahren von iZettle ein. Angezeigt wird auf einem kleinen Display der Betrag und der Kartenhinweis Maestro. Dank eines modernen Lesegerätes ist der Vorgang schnell abgeschlossen. Ob hier die obligatorische Zusatzgebühr von 1,50 Euro erhoben wird, weis ich nicht. Verbraucher sehen sich derzeit bei elektronischen BezahlvorgIzettleängen mit Kredit- oder Debitierten (z.B. die girocard) häufig mit Extrazuschlägen konfrontiert, die ihnen zum Beispiel auch im Einzel- und Versandhandel, von Hotelketten oder Fluggesellschaften zusätzlich zum ausgeschriebenen  Preis in Rechnung gestellt werden können. Ab Herbst 2017 ist damit allerdings Schluss, die neue EU-Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) beendet diese Praxis des “ Surcharging“. Die aktuelle Version der Richtlinie wurde im Oktober 2015 durch das EU-Parlament verabschiedet und wird nach Zustimmung des EU-Ministerrats in zwei Jahren, voraussichtlich ab Herbst 2017, verbindlich in Kraft treten. Ziel ist es, eine gute Basis für moderne, effiziente und kostengünstige Zahlungsdienste zu schaffen und einen besseren Schutz für europäische Verbraucher und Unternehmen zu erreichen.

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