Erster Tag

Wir schreiben den 15. Januar 2016. Der Tag beginnt in Berlin mit einem Kaffee, gekauft an einer Tankstelle. Noch zeigt sich bei mir allerdings eine gewisse Unsicherheit, deswegen frage ich vor der Bestellung, ob eine Kartenzahlung möglich ist. „Kein Problem, ist die Antwort“. Die Zahlung von 1,89 Euro erfolgt mit der girocard. Weder gibt es Erstaunen noch Nachfragen ob des geringen Betrages.

Zug

Und weiter geht es. Am Nachmittag fahre ich mit dem Zug nach Osnabrück zu einem Blogseminar mit Studierenden an der Universität im Fachbereich Sozialwissenschaften. Die Bahnfahrkarte bestelle ich problemlos über die Bahn App, die ich seit Jahren nutze. Der Fahrschein wird als QR-Code gespeichert, die Zahlung über die American express Kreditkarte abgerechnet. Es ist 15.15 Uhr und ich zeige dem Schaffner meinen elektronischen Fahrausweis. Seit einigen Monaten wird auch die BahnCard elektronisch gespeichert. Das ist praktisch, man hat eine Karte weniger bei sich.

Konfusion beim Kaffeeladen im Hauptbahnhof

Mit der giorogo ist ein Bezahlen des Kaffees  am Hauptbahnhof in Berlin nicht möglich. Die Karte bringt irgendwie das Lesegerät durcheinander, denn Kreditkarten gehen auch nicht. Nach dem Re-Start klappt der Zahlungsvorgang  problemlos mit der girocard.

Erster Einsatz mit Geldkarte

1,10 Euro kostet die Flasche Wasser bei Kaiser’s im Hbf Berlin. Die Kassiererin kennt die Geldkarte zwar nicht, steckt sie aber in das Lesegerät. Durch einfache Bestätigung mit der Grüntaste wird der Zahlvorgang dieses Kleinstbetrages schnell abgeschlossen. Jetzt sitze ich im Zug nach Osnabrück und überlege, gleich im Bistro des IC vorbei zu gehen. Offline schreibe ich auf dem Laptop, leider hat die Bahn die IC-Strecken noch nicht mit WLAN ausgebaut.

Kaisers

Teetrinken klappt im Bistro, aber ein Bezahlen mit der girocard ist nicht möglich, Akzeptiert werden nur die klassischen Kreditkarten. Der Zug fährt nach Amsterdam, vielleicht liegt es daran.

Osnabrück: Angekommen in der Provinz

Drei Taxifahrer bestehen auf Bargeld für die Fahrt vom Hauptbahnhof zum Hotel. Ich habe aber keins. Dem Ersten ist die Fahrt offensichtlich zu kurz, der Zweite nimmt generell keine Karten an und der Dritte sagt: „Gehen sich doch zum Geldautomaten im Bahnhof und holen dort Bargeld. Alternativ kann ich sie auch zum Hotel fahren, dort gibt man mir an der Rezeption das Fahrgeld in bar und schreibt es dann auf die Zimmerrechnung.“ Darauf bin ich bisher nicht gekommen. Nach dem dritten Fehlversuch mache ich einen schönen Sparziergang zum Hotel. Es regnet heute nicht in Osnabrück. Wenigstens ist der Salat am Abend im Restaurant mit der girocard gesichert.

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